Für das neue Jahr wünsche ich uns, dass Frieden, Gesundheit, Wohlbefinden und Glück sich in unseren Leben und damit auch in der Welt vermehren. Wir sind alle Teile dieser Welt, deshalb kann es nicht gleichgültig sein für den Zustand dieser Welt, wie jeder einzelne Mensch fühlt und denkt und handelt. Woran ich glaube und wovon ich überzeugt bin, hat S. H. der Dalai Lama so weise und verständlich ausgedrückt, dass ich ihn zitieren möchte:

„Wir müssen jetzt lernen, dass die Menschheit eine Familie ist. Wir alle sind physisch, mental und emotional Schwestern und Brüder. Aber wir legen den Fokus noch viel zu sehr auf unsere Differenzen anstatt auf das, was uns verbindet“

„Die Hauptursache für Kriege und Gewalt sind unsere negativen Emotionen. Diesen geben wir zu viel Raum und unserem Verstand und unserem Mitgefühl zu wenig. Ich schlage vor: Mehr zuhören, mehr nachdenken, mehr meditieren. Mit Mahatma Gandhi meine ich: Wir müssen selbst die Veränderung sein, die wir in der Welt zu sehen wünschen.“

„Den materiellen Werten wird heute zu viel Bedeutung beigemessen. Sie sind wichtig, aber sie können unseren psychischen Stress, unsere Furcht, Wut oder Frustration nicht verringern. Wir müssen jedoch unsere mentalen Belastungen, wie zum Beispiel Stress, Frustration, Furcht oder Wut überwinden. Deshalb brauchen wir eine tiefere Ebene des Denkens.Das verstehe ich unter Achtsamkeit.“

Möge wir alle unseren Weg finden, Glück zu fördern und Leiden zu überwinden.
Mögen wir Toleranz, Respekt und Mitgefühl entwickeln und empfangen.

Noch ein Zitat: „Das Leben ist kurz. Wenn wir uns den negativen Emotionen überlassen, vergeuden wir es.“

Von ganzem Herzen wünsche ich: ein glückliches neues Jahr.
Ihre Ulrike Völk

Alle Zitate sind entnommen aus dem Buch:
Der Appell des Dalai Lama an die Welt
ISBN 978-3-7109-0000-6